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TurnGala 2017, Tänzer und Kanalratten

Die „Kanalratten“ des VfL Winterbach begeisterten das Publikum bei der Turngala in Schorndorf. Foto: Ralph Steinemann Pressefoto

Beeindruckende Gala des Turngaus in Schorndorf zeigt die Vielfalt des Sports

Turnen begeistert – auch ohne Fabian Hambüchen. Die Gala des Turngaus Rems-Murr in der Schorndorfer Künkelinhalle setzte bewusst nicht auf fremde Topathleten, sondern auf die Fantasie und das Können seiner Vereine. Ein Konzept, das vor gut 500 begeisterten Zuschauern aufging.

Kaleidoskop der Bewegung lautete das Motto, es sollte die turnerische Vielfalt auf die Bühne bringen. „Kaleidoskope sind sich ständig verändernde, ineinander übergehende Formen und Farben“, sagte Turngau-Präsidentin Gislind Gruber-Seibold in ihrer Begrüßung.
Das setzte die Gesamtchoreografie von Marion Scheckenbach (SV Hegnach) bestens um. Die Turner präsentierten ihr Programm vor riesigen, sich immer wieder veränderten Kaleidoskopen im Hintergrund, langsame, fast elegische Nummern wechselten mit fetzigen Tänzen, Fünf-, Sechs-Jährige übergaben die Bühne an über 80-Jährige (Fellbacher Seniorengruppe). Die Nummern waren überwiegend kurz, die Pausen – abgesehen von einigen Umbaupausen – genauso, zudem sorgten die Turner mit Gedichten zum Thema Turnen für Ablenkung.
12 Vereine und die Turngau-Gymnastikgruppe hauchten dem Motto mit 18 Einzelauftritten zwei Stunden lang Leben ein, zeigten nicht nur turnerisches Leistungsvermögen (vor allem die Nachwuchsturner des TSV Schmiden begeisterten), sondern rissen das Publikum mit oftmals perfektem Zusammenspiel von Sport, Musik und Optik (die Spinnen der Spvgg Rommelshausen) mit.
Der TV Weiler zauberte eine Zirkustruppe auf die Bühne, die auf einem großen Ball balancierte, Teller auf Stöcken wirbeln und Diabolos fliegen ließ. Der TSV Haubersbronn rollte Rhönräder majestätisch über die Bühne, die Mädels der SV Remshalden sprangen über und durch wirbelnde Springseile, die Funkys der SF Höfen-Baach sangen.
Und wie! Mehrstimmig und eindrucksvoll. Womöglich hätte keiner die turnerische Vielfalt deutlicher ausdrücken können als die Höfenerinnen, denn tatsächlich: Auch Singen gehört zum Turnen, nämlich im Turngruppenwettstreit. Aber da war ja noch der VfL Winterbach.

VfL Winterbach beeindruckt mit Trampolin und Kanalratten

Der hatte nicht nur, wie Gislind Gruber-Seibold verkündete, „die größte Anzahl an Karten geordert – und auch noch gleich Bürgermeister Sven Müller mitgebracht“, sein Beitrag war zudem der mit der aufwendigsten Kulisse (eine Kanalisation, in der sich ein Trampolin versteckte), der vielseitigsten Spiegelung turnerischer Fähigkeiten (Gymnastik, Tanz, Akrobatik, Trampolinspringen), einer eindrucksvollen Maske, und das alles vermischt mit großer Fantasie und Kreativität.
Die Winterbacher, genauer gesagt Helene Ewersmeyer, hatten um die sportliche Aktion herum die Geschichte zweier Mädchen gesponnen, deren Ball in die Kanalisation rollt. Dort unten erwachen die Kanalratten, finden den Ball und spielen mit ihm. Dabei mischen sich theaterreif turnerische Leistungen im Vordergrund mit fliegenden Menschen im Hintergrund, und das alles innerhalb einer berührenden Handlung. Sport, Optik, Witz und Tempo reißen das Publikum mit.
Gislind Gruber-Seibold aber hat nicht nur diese Vorführung im Kopf, wenn sie sagt: „Wir wollten keine Profis holen. Diese Freude am Turnen zu zeigen, diese Begeisterung – das kriegen Sie dann nicht hin.“ Die Vereine hätten sich eineinhalb Jahre lang reingekniet, „die haben geschuftet“ und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Im Drei-, Vier-Jahres-Rhythmus gibt es die Turngau-Galas, und es soll sie weiter geben. Denn sie zeigen nicht nur die Vielfalt des Turnens, sondern schweißen die Vereine auch zusammen.

Was haben wir nicht für einen tollen Turngau?

So mochte Choreografin Marion Scheckenbach am Ende auch keiner widersprechen, als sie fragte: „Was haben wir nicht für einen tollen Turngau?“ Oder wie es Sportkreis-Präsident Erich Hägele ausdrückte: „Mir gefällt das gut: Man kann sich in Ruhe hinsetzen und muss sich nicht aufregen wie bei Fußball.“ Sondern einfach nur genießen.
WKZ, Gisbert Niederführ,  16.10.2017

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